Kanalobjekte im Detail
Welche Bausteine an einem Kanal hängen, was jeder davon steuert und welche Pflicht sind: von Markenstimme und KI-Modell bis zur Kanalverbindung.
Themenbereich: Marke & Kanäle
Themenbereich
Marke & Kanäle- Einen Kanal erstellen in ALLMEDIA.AI
- Zielgruppe und Inhaltsstruktur festlegen
- Markenstimme und Wissensspeicher nutzen
- Kanalverbindung trennen und neu verbinden
- Kanalobjekte im Detail
- Kanalverbindungen verstehen
- Was pro Kanal veröffentlicht werden kann
- Markenstimme verstehen und richtig nutzen
- Wissensspeicher: eigene Quellen für die KI hinterlegen
- Mehrere Markenstimmen pro Workspace
- Markenstimme duplizieren und Varianten testen
- Kanal-Kanvas und Freigabe-Workflow
- Inhaltsstrukturen definieren
- Eigene KI-Zugänge hinterlegen
- Publishing-Verbindung über Webhook einrichten
Ein Kanal besteht aus Grundeinstellungen und Kanalobjekten. Im Modus Inhaltserstellung sind das Markenstimme, Inhaltsstruktur, Zielgruppen, Sprachen, KI-Modell und Wissensspeicher, im Modus Workflow Nachverarbeitung, Medien-Pipelines, Freigaben und Veröffentlichung.

Worum geht es?
Ein Kanal ist eine Kombination aus Grundeinstellungen und mehreren Kanalobjekten. Jedes Objekt steuert einen anderen Teil des fertigen Beitrags. Die Objekte (z. B. eine Markenstimme oder ein Wissensspeicher) gehören dem Workspace und lassen sich in mehreren Kanälen verwenden. Im Kanal verknüpfst du sie nur.
Du siehst und bearbeitest alle Objekte im Kanal-Kanvas. Es hat zwei Modi: Inhaltserstellung und Workflow. Änderungen speichert das Kanvas automatisch.
Die Bausteine eines Kanals
Grundeinstellungen (Button Grundeinstellungen oben im Kanvas)
- Stammdaten: Bild und Name des Kanals.
- Beschreibung und Kanal-Typ, etwa LinkedIn, Newsletter oder Blog.
- Über Erweiterte Einstellungen gelangst du zur klassischen Kanalansicht.
Modus Inhaltserstellung: woraus der Text entsteht
| Objekt | Auswahl | Was es steuert |
|---|---|---|
| Markenstimme | genau eine | Ton, Stil, Wortwahl, No-Go-Wörter |
| Inhaltsstruktur | genau eine | Aufbau, Länge, Formatierung des Beitrags |
| Zielgruppen | mehrere | Ansprache, Beispiele, Argumentation |
| Sprachen | mehrere | In welcher Sprache bzw. welchen Sprachen Beiträge entstehen |
| KI-Modell | genau eines | Textmodell und Kreativität; Modelle mit Hinweisen wie „Keine Datenspeicherung“ und Anbieter mit EU-Datenhaltung sind gekennzeichnet |
| Wissensspeicher | mehrere | Fakten und Dokumente, die bei der Generierung herangezogen werden |
Dazu kommen die Station KI-Kennzeichnung (Arbeitsbereichs-Vorgabe übernehmen oder für den Kanal immer bzw. nie kennzeichnen) und die Test-Generierung.
Modus Workflow: was nach der Texterstellung passiert
| Objekt | Was es steuert |
|---|---|
| Nachverarbeitung | Routinen, die den Entwurf weiter bearbeiten, etwa Korrektur, SEO oder Übersetzung |
| Medien-Pipelines | Wie Bilder oder Videos für den Beitrag erzeugt werden; mit dem Schalter Automatische Mediengenerierung für jeden neuen Beitrag |
| Freigaben | Ob Beiträge vor der Veröffentlichung bestätigt werden müssen |
| Veröffentlichung | Die Kanalverbindung(en), über die veröffentlicht wird |
Schritt für Schritt
- Kanal öffnen. Gehe zu Inhalte → Kanäle und klicke auf den Kanal. Das Kanal-Kanvas öffnet sich im Modus Inhaltserstellung.
- Pflichtobjekte setzen. Wähle mindestens Markenstimme, Inhaltsstruktur und KI-Modell. Ohne diese drei startet die Test-Generierung nicht.
- Empfohlene Objekte ergänzen. Verknüpfe Zielgruppen, Sprachen und Wissensspeicher. Der Kanal funktioniert auch ohne sie, die Ergebnisse werden aber allgemeiner.
- Testen. Gib in der Kachel Test-Generierung ein Thema ein und klicke auf Test starten. Die Test-Generierung erzeugt nur Text, ohne Medien und Nachverarbeitung.
- Workflow einrichten. Wechsle oben auf Workflow. Docke bei Bedarf Nachverarbeitung und Medien-Pipelines an und verknüpfe unter Veröffentlichung eine Kanalverbindung. Ohne Kanalverbindung zeigt die Kachel den Hinweis, dass Beiträge nicht veröffentlicht werden können.

Tipps
- Passt der Inhalt nicht, liegt es meist am Wissensspeicher oder an der Zielgruppe. Klingt der Ton falsch, passe die Markenstimme an. Stimmen Länge oder Aufbau nicht, die Inhaltsstruktur.
- Entfernen in einer Kachel löst nur die Verknüpfung. Das Objekt bleibt im Workspace erhalten.
- Beim Anlegen per Manuelle Konfiguration führt dich ein Assistent durch Grundeinstellungen, Markenstimme, Inhaltsstruktur, Zielgruppe, Wissensspeicher, Medien-Pipeline und Veröffentlichung. Sprachen, KI-Modell und Nachverarbeitung stellst du anschließend im Kanvas ein.
- Auf dem Smartphone öffnet die App statt des Kanvas die klassische Kanalansicht.
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